Frankreich: Orvignacq – Vieux-Buceau-les-Bains

Am Morgen öffnete unsere Gastgeberin den Wildschwein-Zaun wieder (der uns in der Nacht vor Besuch bewahrte) und kam zu uns, um uns zu verabschieden und nochmals sicherzustellen, dass wir auch wirklich nichts mehr brauchten. Ein Wildschwein-Zaun umfasst 3 Drähte, welche mit Strom geladen sind. Er ist nicht sehr hoch, aber doch so hoch, dass die Wildschweine keine Freude daran haben. 

Von Caroline haben wir den Tipp bekommen, dass wir im „La Forge“ vorbeischauen sollen. Vermutlich haben wir da etwas missverstanden, denn das „La Forge“ ist keine Boulangerie, sondern eher eine Patisserie (und Restaurant). So gab es ein sehr süsses Frühstück :-). Das gab uns dann aber Energie, um die 60 Km zu schaffen, welche wir uns vorgenommen haben für den heutigen Tag.

Wir kamen bei Regen schon sehr früh (15:00 Uhr) beim Campingplatz „Les Sablères“ an. Der Regen liess dann aber zum Glück nach und so konnten wir noch einen Wasch-Nachmittag einlegen. Georg wäre zwar lieber an den Strand, aber was sein muss, muss sein. Nach getaner Arbeit gönnten wir uns in einem Shop zwei Bier und gingen zu einem Apero an den Strand. Es dunkelte schon ein, aber die Stimmung war wunderbar. Das Abendessen hat Manuela bereits vorbereitet bevor wir an den Strand gingen, so konnten wir das Essen nur nochmals kurz aufwärmen und geniessen.

Wir stehen derzeit vermehrt auf Campingplätzen – die Gegend ist sehr touristisch und es hat überall Verbotsschilder, die auf ein Wildcamp-Verbot hinweisen. In der Schweiz kennen wir das ja auch, aber da sprechen wir wenigstens die Sprache und kennen die Kultur etwas besser als hier. Die Campingplätze sind meist aber nicht sehr teuer. 

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