Schweiz: Hospental – Brig

Die Entscheidung fürs Hotel gestern war goldrichtig. In der Nacht zog ein Gewitter über Hospental. 

Heute sind wir nach einem tollen Frühstück den ganzen Tag lang netten Regentröpfchen begegnet, die uns abkühlen wollten.  

Georg hatte zwischenzeitlich Probleme mit seinem Knie – zum Glück hat die Kniestütze, welche er kurz vor der Abreise noch gekauft hatte, genützt. So hellte sich die Stimmung auch wieder auf – mit schmerzen im Knie ist nicht gut Velofahren. 

Trotz des schlechten Wetters und Gegenwind genossen wir den Aufstieg sehr. Die Natur auf dieser Höhe ist beeindruckend schön und wild.  

Auf der Passhöhe wehte ein starker Wind und es graupelte. Für ein kurzes Foto musste es reichen. 
… Erkenntnis des Tages von Manuela: „Fotografiere nicht bei Starkregen, denn die Kamera hat dann viele Tropfen auf der Linse und muss trocknen.“

Dann haben wir uns alles angekleidet, was wir dabei hatten, denn die Abfahrt schien eisig zu werden! Die Abfahrt wurde dann wirklich eisig! Wir spürten unsere Finger nicht mehr, die Hände waren eiskalt. Durchgefroren und zitternd kamen wir in Oberwald an und zogen uns sofort in das nächstgelegene Restaurant zurück. Nach einer Stärkung mit Pasta machten wir uns wieder frohen Mutes auf den Weg. 

Es regnete natürlich weiter, die Temperaturen lagen nicht mehr wie auf dem Pass bei 3 Grad, sondern wenigstens bei 8 Grad. Aufgrund des Regens haben wir uns aber auch heute gegen das Zelt entschieden – wir haben ja auch etwas Ferien ;-). Ab morgen wird das Wetter DEFINITIV BESSER! 

Heute haben wir 84 km in den Beinen und es geht uns noch verhältnismässig gut. Wir sind gespannt, ob wir morgen auch noch so Fit sind oder ob uns dann der Muskelkater trifft. 

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