Die heute Route führte uns wirklich nur über Hauptstrassen. Das war etwas schade, aber nicht zu verhindern, wenn man so lange unterwegs ist. Leider gibt es teilweise wirklich keine ruhigen Strassen, geschweige denn Fahrradwege. Weil wir heute nur auf Hauptrassen fuhren, haben wir keine Fotos, welche wir mit euch teilen könnten, ausser diese beiden 😉 :
Wir haben Abends in einem Hostal eingecheckt welches von einem älteren Herrn geführt wurde. Die Verständigung war wie so oft schwierig, weil wir kein Spanisch sprechen und er kein Englisch, aber mit Handzeichen, ein paar Worten geht das schon. Er zeigte uns stolz einen ganzen Sack Zitronen und schenkte uns eine davon. Sehr nett :-). Für die Fahrräder gab es wie immer auch eine gute Lösung, sodass sie sicher verwahrt sind.
Das Abendessen war mal wieder eine schwierige Aufgabe. Wir hatten natürlich wieder zu früh hunger, in allen Bars sassen aber nur Männer und tranken ziemlich viel Alkohol. Da wollten wir nicht rein. Irgendwann fand Manuela dann ganz unscheinbar eine Tapas Bar. Wir gingen hinein und waren überrascht! Viele Einheimische, bunt gemischt von jung bis alt, Frauen, Männer, Kinder und eine sehr nette Wirtin!
Wir bestellten uns 3 Tapas und je ein Bier und waren happy. Wir hatten ziemlich viel zu schauen, es ist spannend, die Reaktionen der Einheimischen zu sehen, wenn sie uns beobachten, aber auch wenn sie sich gegenseitig treffen und wie die Gepflogenheiten sind. Irgendwann haben wir dann auch mit ihnen gesprochen und angestossen. So ging ein lustiger Abend mit gesättigten Mägen zu Ende. Super! Abends sitzen wir oft mit Daunenjacken in den Restaurants, es ist ziemlich kühl – Heizungen braucht hier niemand, nur draussen werden die Tische mit Heizstrahlern gewärmt. Darum haben wir gelernt: Wenn es draussen Heizstrahler hat, ist es draussen oft wärmer als drinnen 🙂